Sonntag, 13. August 2017

Und Stopp...

 ... mit meinem Projekt "Bockstenmann" (siehe ältere Posts).
Auf dem ersten Bild seht ihr einen Zwischenschritt. Alles ist fertig gesponnen aber der Spinnwinkel ist viel zu flach.
Also habe ich nochmal alle 4 Knäuel über die Handspindel geschickt und überall zusätzlichen Drall drauf gegeben. So ist zu erkennen, dass das Garn in den gehaspelten Strängen dazu neigt, sich zu selbst zu verzwirnen. Genauso war es gewünscht.

Das Haspeln hatte so seine Tücken. Der Faden ist oft kleben geblieben und dann gerissen. Zum Glück stört das beim Weben weniger.

Von den knapp 220g Vlies sind letztendlich 171g übrig geblieben. Viel Abfall, der beim besten Willen nicht spinnbar war und mich ärgert es, dass nicht 200g zusammengekommen sind. Ok, ein paar Fadenstücken mussten beim erneuten Verdrallen und Haspeln auch dran glauben. Zusätzlich zum Klebeeffekt des Lanolins, führt der starke Drall eben oft zum Reißen des Fadens.

Apropos Verzwirnen. Es gibt ein neues Video zu diesem Thema von mir. Verzwirnen aus einem Knäuel. ein Klassiker und eine pragmatische Lösung zum Verzwirnen von Restfäden.
Die Moorleichenstränge machen sich morgen auf ihre Reise und das Video füge ich unten ein.
Tschüss, ich muss weg...


















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