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Mittwoch, 7. Dezember 2011

7/Das siebte Türchen: Knutschkuller

Besonders mag ich... in der Weihnachts-zeit... die  Symbolik des Mistelzweiges.
Unter den Zweigen der Schmarotzerpflanze... die sich weit oben in Bäumen ansiedelt... darf in dieser Zeit jede Frau ungefragt geküsst werden. werden.     
Zu diesem Zweck wird nach englischem Brauch ein Zweig dieser Pflanze...  über der Tür aufgehangen.
Die weißen Beeren der Mistel heißen deshalb auch Kussbeeren und vielleicht stammt der Begriff Knutschkuller auch hier her.                                        

In diesem Jahr habe ich auch Mistelzweige aufgehangen und euch dafür eine Dekorationsidee aus meiner Korbflechtwerkstatt mitgbracht.   
Die einzelnen Arbeitsschritte könnt ihr in der Fotogalerie beim Topp-Verlag nachvollziehen: http://www.topp-kreativ.de dekoration+mit+mistelzweig+fuer+die+weihnachtszeit
                                           




Montag, 14. November 2011

Ist es schwer, einen Kranz zu flechten?

Am Wochenende bin ich gefragt worden, wie man einen Weidenkranz flechtet.
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit kann man mit ihm Türen oder Tische dekorieren... sie verschenken oder als Basis für den Weihnachtskranz mit Tannengrün verwenden.
Ehrlich gesagt hat mich das verwundert... denn ich dachte.... jeder weiß... wie das geht.

Es ist so simpel... dass ich mich gar nicht getraut hätte... darüber einen Artikel zu verfassen. Ihr müsst euch einfach nur herantrauen  und ein wenig herumprobieren und ich verspreche euch... dass es auf Anhieb klappt und tolle Ergebnisse dabei herauskommen
Er ist nicht rund geworden? Macht doch nichts... dann hast du einen Kranz mit "Schwung"... wie man so etwas im Korbflechterjargon nennt. Solange er noch frisch ist... kann man ihn aufrecht rollen und noch in Form bringen.


Wie es genau geht...
findet ihr in meinem Artikel hier (klicken):  



 Also dann... haut rein!!!





Mittwoch, 13. Juli 2011

Seifenablage aus Gartenresten

Es ist furchtbar. 
An keinem Busch, Strauch , Ranke oder Flechte kann ich vorbeigehen... ohne sie mit meinen Korbflechtaugen zu betrachten und zu überlegen... was daraus noch entstehen könnte.
Nichts ist vor mir sicher und ich habe schon eine ansehnliche Sammlung an Flechtmaterialien zusammengetragen.
Auch ganz kurze Stücke oder besonders schöne Äste werden gesammelt.
Diesmal musste Hartriegel herhalten. Zusammen mit geschmeidigem Peddigrohr... ist eine Seifenablage  entstanden.
Die Green-Chai-Seife ... ein wunderbares Geschenk aus dem Shop von re-Maike-ling ist hier gut aufgehoben.

Weitere Infos... als Artikel beim FrechVerlag... unter:






Donnerstag, 2. Juni 2011

Der Zuckertütenbaum


Jedes Jahr... nach dem Sommer... ist es so weit und die Zuckertüten werden abgeerntet. Ein ganzes Jahr benötigen sie... um am Baum zu reifen und zur richtigen Größe heranzuwachsen. Aber dann ist es soweit... und alle Schulanfänger dürfen sie vom Zuckertütenbaum abschneiden.

Hier sind welche aus meiner Korbflechterei und wer alles ganz genau wissen will... der schaut hier nach:




Mittwoch, 18. Mai 2011

Korbflechten Teil V: Mein Markenzeichen, der Sternboden

Der Sternboden ist das Markenzeichen meiner Körbe. In seiner Mitte befindet sich ein Loch.. das unterschiedlich groß sein kann. Meistens lege ich eine Serviette herein... damit nichts durchfällt... für größere Sachen geht es auch so.

Er ist schnell gesteckt und Anfänger erlernen seine Fertigung sofort.Die Ahle (Schraubendreher) spielt hier eine entscheidende Rolle. Bevor mit der Fertigung des Bodens begonnen wird ... muss jedoch die Holzschablone entfernt werden.


Das Gummi wird gelöst und mit leichtem Ruck wird die Schablone entfernt. Sie kann immer wieder benutzt werden.
Ich probiere immer ein wenig, in welchem Abstand ich die Staken lege.
Diesmal entscheide ich mich für 5 Staken. Im Abstand von 5 Staken werden die Staken quer gelegt. Die Nachfolgende hält hierbei immer ihre Vorgängerin fest.

Am Ende wird es nochmal ein wenig knifflig ... wichtig ist hier auch weiterhin die Staken mit der Ahle ein wenig zurück zu holen... um so Platz für die zu Folgenden zu schaffen.

Der Korb ist nun soweit fertig. Alle herausragenden Enden werden jetzt noch mit der Rosenschere versäubert.




Vielleicht probiert ihr es mal aus ... Korbflechten ist gar nicht so schwer und wer es versucht... wird schnell Erfolgserlebnisse haben.
Wer es noch ein wenig detaillierter wissen möchte ... kann hier nochmals nachlesen

http://www.topp-kreativ.de

Korbflechten Teil IV: Der zweireihige Randabschluss



Für mich macht ein sauber gearbeiteter Randabschluss 80% eines Korbes aus. Wenn er ungleichmäßig ist... sieht der ganze Korb unschön aus. Zudem stabilisiert er nochmals alles.
Ich bevorzuge einen zweireihigen Abschluss.. den so genannten Zweierzuschlag... es gibt aber unzählig viele.

Eine Korbflechterfaustregel besagt... dass man sechs Abschlüsse flechten muss... um ihn zu beherrschen. Ich habe zehn Körbe dafür gebraucht.
Es ist knifflig... aber es lohnt sich... und wer mehr... als nur einen Korb flechten möchte... sollte unbedingt wenigstens einen mehrreihigen Abschluss beherrschen.
Für alle anderen gibt es leichte Steckversionen... wie zum Beispiel den Bogenrand.

Wie der zweireihige Abschluss genau funktioniert und welche leichte Alternative es gibt seht ihr hier... beim Verlag... unter:




Samstag, 7. Mai 2011

Korbflechten Teil III: "Grundgerüst und Flechtwand"


Das Grundgerüst
Um die Korbwand aufzubauen ... werden alle Staken... so wie auf dem Bild in die Holzschablone eingepasst und mit einem Gummi zusammengefasst.
Ungefähr ein Drittel der Länge der Staken befindet sich nun unter der Holzschablone und bildet später den Boden.
Damit der Korb später beim Flechten nicht so breit wird ... fasse ich alle Staken am oberen Ende mittels Draht zusammen.
Nun ist alles zum Flechten vorbereitet und es kann gestartet werden.
Die Flechtwand
Die Anfänge und Enden der Flechtfäden liegen immer innen und es wird nach folgendem Prinzip geflochten:
Dünn anfangen-Dick enden/Dick anfangen-Dünn enden/Dünn anfangen …. usw.
Oder anders ausgedrückt:
Mit dem entsprechendem Ende beginnen... wie aufgehört wurde.Einmal vor und dann wieder hinter die Stake... wie beim Weben wird der der Flechtfaden gelegt und von Zeit zu Zeit mit dem Schlageisen alles zusammengeklopft und verdichtet.


Der obere Randabschluss

Um eine geschmeidige Randflechtung zu gewährleisten wird der Korb über Nacht nochmals eingeweicht.

Wie der Randabschluss gearbeitet wird, zeige ich euch im nächsten Teil.

Wer es nocheinmal etwas detaillierter nachlesen möchte... kann beim Verlag schauen:

Freitag, 29. April 2011

Korbflechten Teil II: „Hilfsmittel“

Um einen Korb flechten zu können... werden einige Hilfsmittel oder Werkzeuge benötigt. Sie müssen nicht gleich angeschafft werden...  vieles befindet sich oft im Werkzeugkasten.
Benötigt werden :
  • Kreisrunde Holzschablone
  • Rosenschere
  • Bindedraht
  • Ahle
  • Schlageisen
  • Dicke Gummis
Statt einem Schlageisen tut es zum Beispiel auch ein schwerer Schraubenschlüssel und statt einer Ahle ein Schraubendreher. Hinzu kommen feste... stabile Gummis... die ich immer aus alten Fahrradschläuchen schneide oder Einmachgummis.


Für ganz einfache Körbe benutze ich eine Holz-
schab-
lone ... die ich mir in ver-
schie-
denen Größen selbst herstelle. Wichtig sind hierbei neben der ungeraden Lochanzahl auch die entsprechenden Lochgrößen.  Die Weidenruten müssen mit ihren dicken Enden bequem hindurch passen.
Beim Aussägen der Kreisrunden Schablone muss nicht unbedingt exakt gesägt werden... denn sie wird später wieder entfernt.
Bis alle Hilfsmittel fertig sind... bleiben meine Flechtruten weiterhin im Wasser und weichen ein. 
 
Im nächsten Teil 3 geht’s los.
Dort starte ich mit dem Aufbau der Korbwandung und beginne  mit dem Flechten.

Wer es genauer nachlesen möchte und die Maße der Holzschablone benötigt... kann alles noch einmal ausführlicher beim TOPP- Verlag nachlesen... unter:  

Mittwoch, 27. April 2011

Korbflechten Teil I "Erntezeit"

Im März ist bei mir Erntezeit gewesen. Die Zeit...  bevor die Blätter sprießen...  nutze ich immer zur Materialernte für meine Korbflechterei.
Neben Weide, Hartriegel und Haselnuss sind für mich besonders die einjährigen Triebe... die aus den Seiten von Bäumen wachsen interessant und zum Korbflechten gut geeignet.
Alles... was am Wegesrand wächst... und ein wenig geschmeidig ist... kann verwandt werden und soll ein Körbchen ergeben. 
Am besten ist alles verarbeitbar.. wenn es richtig durch-getrocknet ist... deshalb lasse ich es in der Regel ein Jahr stehen. So habe ich immer Material und Nachschub wächst von ganz alleine.

Hier ist meine Ausbeute. Und so nach und nach werde ich Euch zeigen, wie ein Körbchen entsteht...
             Das Material wächst am Wegesrand...
             bei mir vor der Haustür.


             Die Ausbeute: Liguster, roter und 
             gelber Hartriegel und natürlich Weide.

             Vorbereitung des Flechtmaterials: Nach-
             dem alle Verästelungen entfernt sind, 
             bleiben nur die Ruten übrig. 
             Ungefähr 60 Flechtfäden benötige ich 
             für den Korb.

             2 Wochen wässert alles, damit es ver-
             arbeitbar ist.Das Wasser muss in dieser
             Zeit mehrmals gewechselt werden.


Im nächsten Teil zeige ich Euch die Hilfsmittel... die ihr zum Korbflechten benötigt.


Artikel auch beim Verlag... unter: 
http://www.topp-kreativ.de/autoren/aufbaukurs+korbflechten+teil+1+erntezeit+.4355.0.htm






Sonntag, 3. April 2011

Korbflechteleven

Tolles Wetter...  
strahlende Sonne und 
zwei Korbflechteleven... 
bei mir... gestern im Garten... mit Kaffee... 
und Quarkkuchen.
Voller Elan und Freude... 
bei der Arbeit.
Hier sind die Bilder...






Gut gemacht Mädels!!!

Sonntag, 6. Februar 2011

Die 12 Weiden

Zum Weidenflechten benötige ich Material....
Deshalb zeige ich heute mal meine Weidenkultur. Vor zwei Jahren hab ich 12 Weidenstecklinge angepflanzt. 

Das... was wie Stöcker aussieht sind sie... denn im Herbst habe ich sie abgeerntet. So ganz allmählich sollen hier Kopfweiden entstehen.

Die Idee... eine Korb autark... vom Anbau... über die Materialgewinnung... und letztendlich die Verarbeitung komplett herzustellen... hat mich schon lange fasziniert und wird hiermit verwirklicht.


Das im Herbst abgeerntete Material reichte genau für einen Brötchenkorb. Circa 51 Flechtfäden benötige ich dafür... die Staken nicht mitgerechnet...
Deshalb nehme ich gern noch andere Flechtmaterialien... wie Hartriegel oder Liguster hinzu.

Die Vorbereitungen sind sehr aufwendig. Ungefähr zwei Wochen müssen die Weidenflechten wässern und das Wasser muss alle 2 Tage gewechselt werden... da es sonst gärt.
Aber es lohnt sich... für ein altes Handwerk... dass mir viel Freude bereitet.

Samstag, 29. Januar 2011

Samstag, 22. Januar 2011

Korbflechten Aufbaukurs Teil I

Heute Workshop:
Aufbaukurs Weidenflechten / Korbböden
9:00-16:00 
Wir hatten sooo viel Spass und nächste Woche gehts weiter!!!


schnell noch heimlich druntergequetscht:
mein Ohrwurm der Woche


Donnerstag, 2. Dezember 2010

Das zweite Türchen 02.12.2010 Korbwaren / I

Soeben geflochten ... ein großer Korb ...
dekorativ und funktionell.... geeignet zur Aufbewahrung von Wolle oder Obst 
aus meiner kleinen Korbflechterei



  Die Eckdaten:
Material: 
  • französische Weide aus Sachsen /ungeschält in Reseda und Braun
 Maße:
  • Höhe: 19,5 cm
  • unterer Durchschnitt (Boden) : 25,0 cm 
  • oberer Durchschnitt (Rand) : 50,0cm

Verarbeitung:
  • Sternboden...gefitzt...  einfacher Schuss...doppelte Randflechtung












Dienstag, 31. August 2010

clarice39´s Korbflechterei

Weidenruten...Ahle...das handgeschmiedete Klopfeisen...für ein altes Handwerk...das Kraft verlangt...in den Fingerspitzen...Korbflechterei...






Aus Materialen...die rundherum wachsen und am Wegesrand zu finden sind...
Liguster, Blutpflaume, farbiger Hartriegel, Pappel...Ilex, Efeu, Haselnuss und Weide ...einjährige Triebe...die im Frühjahr oder Herbst geerntet werden....
eingeweicht in der alten Zinkwanne, die im Garten steht...auf ihre Verarbeitung wartend...



                                  






Mit Holzschablonen in Form gebracht und mit Perlen aus Ton oder geschälten Holunderzweigen veredelt...

In der Luft ein würziger Geruch nach Nuß...





Kimmen, Anschlag, Zäunen und Fitzen...gängiges Flechter-Vokabular...
Mein Markenzeichen...mal groß und mal klein...Das Loch im Sternboden...