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Montag, 9. Januar 2023

Bienenwachs, es geht weiter

Aus lauter Baumwollresten habe ich Beutel genäht, die ich mit Bienenwachs beschichten will. Der Stoff sind so Biberkissenbezüge, die ich mal für 1€ geschossen habe. Ich mache Große, für Brot, Kleine für Frühstücks-stullen und andere für Wurst und Käse. Nur rohes Fleisch und Fisch sollte man dort nicht reintun und wenn es schimmelt, dann muss man sie wegschmeißen.

Bienenwachs ist antibakteriell, aus diesem Grund sind sie auch schnell gereinigt.  Abwischen, mit kaltem Wasser, ein bisschen Spüli darf man natürlich auch nehmen. In der Regel hat dieses beschichtete Tuch auch eine hohe Lebensdauer, von mehreren Jahren. Bei 64°C  fängt das Wachs an zu schmelzen. Deshalb rate ich von einem Picknick in der Sauna mit Bienenwachstüchern ab :-)

So los gehts. Bienenwachs erhitzen, Backpapier in die Beutel, damit es nicht zusammenklebt und alles mit Pinsel einstreichen. Zum Trocknen aufhängen und dann nochmal unter Backpapier bügeln, damit sich das Wachs gleichmäßig verteilt und fertig ist der Laden. 

Das Bienenwachs hat für alle Beutel gereicht aber leider nicht für alle Tücher. Da werde ich nochmal etwas nachordern, denn ich will mir unbedingt noch ein großes für ein Kuchenblech machen und zum Schüsseln abdecken find ichs auch praktisch. 

Erstmal bin ich zufrieden mit meinem Werk. Aber hier klebt jetzt alles. Kein Bock mehr, mach ich morgen alles sauber.






























Nachtrag zum Nikolaus

Euch allen ein erfolgreiches Jahr 2023.
Ja zu Neujahr Nikolausstiefelchen zu possten ist jetzt nicht gerade passend.
Aber sie sehen so süß aus und da wollte ich sie Euch nicht vorenthalten. Die Stoffe sind Kopfkissenbezüge, die ich mal bei AWG (Alle Werden Glücklich) für 1€ aus der Wühlkiste gezogen habe. Nun hab ich sie endlich mal verarbeiten können. Die Stiefelchen bestehen eigentlich jeweils aus 2 Stiefeln, denn der zweite bildet das Innenfutter.
Verschenkt sind sie schon lange und leergefuttert auch. 
Nächstes Jahr mache ich sie natürlich wieder voll. 











Bienenwachs

Im neuen Jahr hab ich mir neue Projekte ausgedacht. Eins davon ist das Herstellen von Bienenwachstüchern und - beuteln. Seit Jahren beobachte ich schon diesen neuen Trend, der eine gute Alternative zu Kunststoffverpackungen bietet. 

Aus der Imkerei meines Vaters existiert noch Wachs, dass geklärt werden musste. 

Also alles erhitzt und mehrmals durch ein Stück Gardine gekippt, bis es einigermaßen sauber war. 

Verheimlichen will ich nicht, dass auch ein Teil auf dem Boden und in der Spüle gelandet ist, dusslig, wie ich war. Mit Bügeleisen, Küchenpapier und letztendlich Waschbenzin hab ich alles wieder abbekommen.

In der Zwischenzeit habe ich Beutel genäht und Stoffstücke gerissen. So kommen mal die ganzen Rester weg. 

Im nächsten Post gehts weiter








Donnerstag, 2. April 2020

Kontaktsperre

Ja, Thüringen ist das erste Bundesland, dass nun in Zeiten der Coronaseuche, Mundschutzpflicht eingeführt hat. In Jena und in Nordhausen.
Da ich immer mal in Jena bin, muss auch ich mich daran halten.
Im Net habe ich eine passende

ANLEITUNG (https://naehfrosch.de/mundschutz-selber-naehen/ )

gefunden und mich sogleich ans Werk gemacht. Eine alte Jeans und ein Kissenbezug mussten herhalten für mein Machwerk.
Der Schnitt ist wirklich simpel und die Maske sitzt auch gut. Kann es jedem empfehlen, mir gleich zu tun.
Bleibt zu Hause und haltet Euch von den alten Leutchen fern.
In diesem Sinne: "Bleibt gesund!"





Mittwoch, 6. Februar 2019

Tassen, Tassen...

Alle wollen Tassen haben. Nicht nur die Spinner, auch die Stricker und die Näher.
Naja, warum nicht. Mir macht das Spaß und so entwerfe ich neue Designs für alle.
Und wo gibts die?
Na hier:




Freitag, 14. September 2018

Zum Schulanfang...

ist es immer das Gleiche. Hefte beschriften, Federmappe auffüllen und die neuen Bücher einbinden. Dabei kann man schonmal lunzen, was so alles drankommt. 
9. Klasse also, Sohn braucht Tabellen und Formeln und Übungsbücher. Ersteres stellt eigentlich die Schule, eigentlich. 
In Sohnis Schule gibts aber zu wenig Exemplare, sodass wir genötigt waren, dieses Buch selbst zu kaufen. Toll, wir habens ja. Danke an den Staat, für den sorgfältigen Umgang mit meinen Steuergeldern. Nicht nur, dass Sohnis Schule eine Ruine ist (letztens ist ihm ein ganzes Fenster auf den Kopf gefallen), nein für Bücher reicht es auch nicht und die Chemielehrerin darf ihre Ausstattung an chemischen Substanzen für den Unterricht auch aus eigener Tasche bezahlen.
Ist sowas normal?
Mich macht das sauer, auch das Lehrer über die Sommerferien entlassen werden und dann von ALG leben müssen.

Zurück zu den Büchern. Wir haben beschlossen, unseren Haushalt plastefrei zu gestalten. Wegen der Umwelt, der Haptik, nachfolgenden Generationen und so weiter, ihr wißt schon... 
Schnell haben wir festgestellt, wieviel Plastegelumpe sich überhaupt in unserer Wohnung befindet, teilweise macht es ja auch Sinn. Dennoch schleppen wir viel zu viel Verpackungsmüll und dazu zählt auch Papier, mit nach Hause. 
Also ab jetzt, bewusster einkaufen, verpackungsfrei auf dem Markt zum Beispiel und auf Plastezeugs verzichten, wo es geht. Ganz bekommen wir es aus unserem Haushalt nicht weg aber wenigstens ein bisschen weniger, das geht schon.

Zurück zu den Büchern. Die müssen jetzt eingebunden werden und da ich die (Plaste-!)Nähmaschine eh draussen habe, genug Stoffreste und so da sind und ich nichts kaufen mag, sondern mich aus meinen häuslichen Ressourcen bedienen will, mache ich mich ans Werk und nähe Buchumschläge. 
Und voilà, da sind sie schon fertig.
Sohn meinte später so: Bei den Mädchen hab ich jetzt einen Stein im Brett, die fanden das geil und die Jungs haben komisch geguggt. Offensichtlich hat das keiner in der Klasse. 
Naja, vielleicht macht die Idee die Runde...











Montag, 11. September 2017

Hosentasche...

nennen die Kinder meine Taschen aus alten Jeans, mit denen Sohni immer unterwegs ist. Das ist nun schon die zweite, die ich aus einer alten Jeans genäht habe. 


Mit Hosentasche liegen die Klassenkameraden auch gar nicht so falsch. Innen sind sie nämlich, die alten Arschtaschen (oder wie heißen die?) angenäht. Für das Handy und das Portemonnaie.


Kinder brauchen immer Taschen. Für den Chor, zum Sportunterricht, zur Klassenfahrt, für Bücher und Hefte sowie für dies und für das.

Eine Jeans kullert noch hier rum, zu schade, um sie wegzuwerfen, daraus nähe ich noch eine, mal sehen, wer sie gebrauchen kann.


Freitag, 16. Juni 2017

Carmen....

....die Fabrikarbeiterin aus Sevilla, verschmähte die Liebe zweier Männer und wurde deshalb umgebracht.
Die Novelle von Prosper Mérimée inspirierte Georges Bizet zu seiner Oper, die 1875 uraufgeführt wurde. Bizet erlebte die Uraufführung nicht mehr aber Carmen mauserte sich zu einer der berühmtesten Opern der Welt.

Ich weiß nicht, ob diese traurige Geschichte mit dieser Carmen zu tun hat aber offensichtlich trug sie gern schulterfreie Blusen und die wurden nach Carmen benannt.
In diesem Sommer erinnert man sich wieder an sie und alle tragen Carmenblusen. Bei der Sauhitze auch irgendwie ne gute Idee.

Der neueste Clou ist, sie aus alten Herrenhemden zu schneidern. Und da ich gerade bei Sohni ausgemistet habe, habe ich nun genug Hemden, um zur Tat zu schreiten. Die Mädels der Familie durften sich ein Modell aussuchen und los ging. 


  • Zack, Kragen ab (und zwar genau an der Linie des Rückeneinsatzes entlang schneiden)
  • mit Schrägband umsäumt (Tunnel)
  • Gummi rein
  • Ärmel gekürzt und umgenäht. Wer will macht Puffärmel daraus.

Und fertig ist die Carmenbluse. War doch pippileicht!

Hier der Link zur Anleitung (ohne Schrägband ): Carmenbluse












Dienstag, 6. Juni 2017

Upcycling Jeans

Pfingsten, Regen und die Nähmaschine draussen.  

Upcycling Jeans.

Ich kann immer die alten durchgescheuerten Jeans nicht wegschmeißen. Zumindest die Hosenbeine schneide ich ab und behalte sie da.
Der Stoff ist schön stabil und wer weiß, wozu man ihn nochmal gebrauchen kann...





Jetzt war es mal soweit. 

Meine neue Kickspindel aus dem Hause Schönwolff benötigte ein Futteral und passte genau in solch ein Hosenbein hinein. 
gesagt getan, Zack zack ging das und fertig war das Ding.



























Und wenn ich schonmal dabei bin, dann bekommen 
Noste-
pinne und Haspel auch noch ein Säckchen und so habe ich alles schön beiein-
ander.Aus dem schmalen Rest gab es noch eines, das kommt in den Geschenk-
karton auf Halde.

Irgendwann braucht Frau das mal und ich habe da sogar schon so eine Ahnung, wer...















Dienstag, 13. November 2012

Posamentenborte


Ich liebe ja Posamentenborte. Seidige Kordeln werden zu einer Borte verflochten und es sieht irgendwie schön altmodisch aus. Ich mag altmodisch
Zufällig habe ich welche Im Stoffladen entdeckt... genau passend zu dem grünen  Fischgrat Stoff... den sich Tochter ausgesucht hat.
Am gleichen Abend war der Rock fertig... nach dem bekannten Ottobre Schnitt.
Wer Posamentenborte sucht... bekommt sie auch hier!!!

Mittwoch, 7. November 2012

Haremshose

Ich bin euch noch die Haremshose schuldig. Das Model hatte keinen Bock auf die Fotosession aber man sieht ungefähr wie es geworden ist
Es war ganz schön schwierig soviel Stoff in ein enges Bündchen zu bekommen... hab mich echt anstrengen müssen und ewig von Hand geheftet und geheftet...
Auf jeden Fall wird sie heiß und innig geliebt und jeden Tag getragen.


Sonntag, 4. November 2012

Balihose



Beim Durchstöbern des www´s bin ich auf die kostenlose Schnittmuster-
Seite von Burda gestoßen.Dort stach mir direkt die Balihose
ins Auge.
Stoff vom Wühltisch bei Stoff Müller geholt... dazu Rasterpapier... um den Schnitt zu übertragen und ab ging die Post.
Wirklich leicht zu nähen und schon ein Vorgeschmack auf den nächsten Sommer.
Tochter freut sich und weil´s so schön war gab´s gleich noch ne zweite... mit Stoff aus Tochters Stoffstash.