Donnerstag, 8. Dezember 2011

8/Das achte Türchen: Der Zauberer der Smaragdenstadt

Nichts schöneres gab es für mich als Kind... als zu schmökern. Mit einer Decke auf dem Sofa hab ich Bücher  regelrecht "gefressen".
Weihnachten und Geburtstag waren ohne neue Lektüre für mich undenkbar. 
Am meisten gefielen mir Märchen. Eine große Sammlung aus allen möglichen Ländern... wie Russland... Ungarn... Rumänien... Polen und noch viele andere waren mein großer Schatz. Immer wieder las ich sie.

Die Weimarer Pionier-hausbücherei und die Stadtbiblio-
thek kannten mich als treue wöchentliche Ausleiherin. 
Auch Mitschüler waren eine unerschöpfliche Fundgrube. Wir tauschten alles hin und her. Manche Bücher hab ich so nie wiederbekommen.
Der Zauberer der Smaragdenstadt war so ein Mitschülerbuch. Ich habe es nie selber besessen und auch die Folgeerscheinungen nicht. Es war einfach damals sehr schwierig daran zu kommen.
Alexander Wolkow hat die Geschichte des Zauberers von Oz zur Grundlage genommen und völlig neu interpretiert. Unheimlich und spannend waren seine Schilderungen vom schlauen Urfin und seinen Holzsoldaten... die in der Smaragdenstadt lebten und alle in Angst und Schrecken versetzten. Die grünen Smaragdkristalle überall auf den Bildern fand ich ganz wunderbar und vermutlich ist deshalb Grün bis heute meine Lieblingsfarbe.

Meine Lieblingsbücher habe ich diesmal zur Grundlage für meine neue Maschenmarkiererkollektion genommen.

Da wären also:

"Der Zauberer der Smaragdenstadt " Alexander Melentjewitsch Wolkow 1939 Russland(inzwischen besitze ich es)




"Die Gläserne Linde" Paul Nedo, Jaromir Jech 1972 westslawisch


  

"Öffne das Fensterlein" Helena Bechlerowa 1971 Polen


Was verbindet ihr mit Kinderbüchern und welche waren eure liebsten?
Alle Märchen Maschenmarkierer in meinem  

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Total schöne Maschenmarkierer hast Du da wieder gemacht!

    Mich hat meine ganze Kindheit die "Bummi" begleitet. Ich hatte die Bücher sobald ich lesen konnte und Bummi wurde mit mit älter. Der erste Band hie0 "immer diese Bummi" und der letzte Band, den ich hatte, war "Bummi wird flügge". Ich habe mir beim Lesen immer wieder das Cover angeschaut, damit ich mir die Bummi genau vorstellen konnte. Ich habe sogar - wie Bummi auch - probiert, meine Nase mit Hilfe einer Wäscheklammer "zu spitzen" ... es hat nicht geklappt. Vielleicht sollte ich mal suchen, ob es inzwischen "Bummi hat ne Menge Stress und würde so gerne mehr stricken" gibt? Schön war die Lesezeit auf alle Fälle immer, dieses Abtauchen in eine andere Welt, so ganz ohne Zeitdruck. Heute schlafe ich beim Lesen regelmäßig ein, deshalb ist stricken eindeutig besser, da pieksen vorher die Nadeln, bevor man im Tiefschlaf ist :-)

    Liebe Grüße
    keto

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  2. Bummi hieß in der DDR eine Zeitschrift für Vorschulkinder und die hab ich auch heiß und innig geliebt.
    Ich kann gut nachvollziehen, wie du deine nase bearbeitet hast, auch ich habe viele sachen aus meinen Büchern ausprobiert oder nachgespielt.
    Deine Bummi werd ich gleich mal googlen, bin ja neugierig und vielen Dank für die kleine lustige Geschichte.
    clarice

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  3. Hallo Clarice,

    tolle Maschenmarkierer :-)

    Ich habe auch Bücher "gefressen" und mach es auch heute noch. Weihnachten und Geburtstage ohne Bücher war für mich ebenfalls nicht vorstellbar.

    Märchen hab ich auch am liebsten gelesen. Der "Zauberer der Smaragdenstadt" und alle anderen Folgen befinden sich in meinem Besitz :-))). Teil 1 und 2 auch schon etwas zerschlissen.
    Eins meiner Lieblingsbücher ist leider auch verschwunden und ich trauere ihm heute noch hinterher - "Kater Schnoor mit den blauen Augen".
    Im Jugendalter sind dann noch Indianerbücher dazugekommen :-)))

    Lieben Gruß
    Kerstin

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  4. ahhh... da haben wir wohl einen ähnlichen buchgeschmack. kennst du auch die nachfolgebücher der smaragdenstadtserie von einer anderen schrifstellerin? mir gefallen die nicht....

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  5. meinst du die bücher von jurij kusnezow/olga borosdina oder nikolai bachnow? nein, die kenne ich nicht, und die rezensionen bei amazon konnten mich auch nicht dazu animieren, diese zu kaufen. ist halt nix besser als das original :-)))

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  6. Da hast du Recht. Die brauchste nicht lesen... echt nicht.

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  7. Da hast du mal wieder sehr schöne Maschenmarkierer gezaubert. :)

    Ich habe als Kind und auch als Jugendliche furchtbar gerne gelesen und die Bücher regelrecht verschlungen. :) Meine Mama musste immer mit mir schimpfen, weil ich nach meiner Zubettgehzeit heimlich unter der Bettdecke gelesen habe. Meine Bücher bekam ich hauptsächlich aus der Bücherhalle (Bibliothek), aber wir hatten in unserer Grundschulklasse auch immer einen Tisch mit Büchern, die wir uns ausleihen konnten. Ich habe viel von Enid Blyton gelesen, die Abenteuer-Serie, die Fünf Freunde und die Geheimnis-um...-Reihe. Aber auch noch ganz viel anderes, möglichst ein bisschen unheimlich und mit Detektivarbeit, die fand ich am spannendsten. :)
    Mittlerweile stricke ich stattdessen. Ein paar rechte Maschen krieg ich im müden Zustand eher hin als zu lesen und der Geschichte zu folgen. Auch wenn ich das Lesen ab und zu schon vermisse.

    Liebe Grüße,
    Wiebke

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  8. ja, das kann ich gut nachvollziehen. lesen bindet die ganze konzentration, man kann schlecht etwas nebenbei machen.... beim stricken geht das.
    bücher hatten früher nen ganz anderen stellenwert bei uns kindern, im fernsehen lief da ja nicht viel und computer gab es noch nicht...
    danke für den schönen einblick...

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